Thai

Züchter: Ace Seeds
Cannabinoid: THC-dominant
Geschmack/Duft: A) Frisch, Zitrone-Limette, holzige und würzige Noten.
B) Süß, cremig, parfümiert, blumig und moschusartig.
C) Erdbeere.
Typ: Regular
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten-Profi
Samen pro Packung: 5

35,00 

Vorrätig

Genetik
Eltern: Reine Thai-Landrasse aus Chiang Mai (P3–P5-Generationen).
Typ: Regular
Blüte: Photoperiode
Blütezeit: 12–16 Wochen
Anbau: Indoor, Outdoor
Ertrag: Mittel-hoch
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten-Profi
Resistenzeigenschaften: Sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit und Botrytis-ähnlichen Pilzbefällen; flexible Stängel widerstehen auch starken Regenschauern; für nicht-tropische Breitengrade wird der Anbau im Gewächshaus empfohlen.
Züchter: Ace Seeds
Züchter-Philosophie: ACE Seeds konzentriert sich auf die Erhaltung und Erforschung der genetischen Vielfalt von Cannabis, insbesondere von Landrassen und alten Erbsorten, und entwickelt gleichzeitig innovative Hybriden, um der genetischen Erosion entgegenzuwirken.
Thai ist eine traditionelle reine Sativa aus Chiang Mai im Goldenen Dreieck Thailands (Landrasse, P3–P5-Generationen). Sie wurde durch sorgfältige Erhaltungsarbeit reproduziert, um charakteristische Ausprägungen klassischer Thai-Sativas zu bewahren.
Als tropische Sativa besitzt sie eine lange Blütezeit von 3–4 Monaten, die durch aufeinanderfolgende Nachblütephasen entsteht. Die meisten Pflanzen bleiben bis zum Ende grün, gelegentlich treten rötliche Phänotypen auf. Etwa 10–15 % der Pflanzen zeigen einen kompakteren, kräftigeren und produktiveren Wuchs, reifen schneller aus (ca. 3 Monate), bilden dichtere Blüten und eignen sich besser für den Innenanbau. Die am längsten blühenden Pflanzen (ca. 4 Monate) entwickeln die interessantesten Terpene und Wirkungsprofile sowie eine ausgeprägtere, luftigere Blütenstruktur.
Die typische Struktur ist groß, schlank und elegant, mit hellgrünen, schmalen Blättern, dünnen und äußerst flexiblen Stängeln, die selbst starken Regenschauern standhalten, langen Internodien und einer starken seitlichen Verzweigung unter intensiver Beleuchtung. Die Blütezeit im Innenbereich beträgt 12–16 Wochen, im Freien erfolgt die Reife Ende November bis Dezember. Der geeignete Breitengradbereich liegt zwischen 0° und 37°. Der Ertrag pro Quadratmeter wird als mittel bis hoch eingestuft.
Chemotyp: hoher THC-Gehalt (10–15 %) bei keinem nachweisbaren CBD-Gehalt; CBG etwa 0,41 %.
Das Terpenprofil wird von hohen Anteilen an β-Myrcen (ca. ein Drittel) und Terpinolen (ca. ein Drittel) geprägt. Das verbleibende Drittel verteilt sich auf β-Pinen, trans-Ocimen, α-Pinen und Limonen. Als dominantes Sesquiterpen tritt ausschließlich β-Caryophyllen auf.
Es lassen sich drei charakteristische Aromagruppen unterscheiden:
A) Frische Zitrone-Limette, Holz und Gewürze.
B) Süß, cremig, parfümiert, blumig und moschusartig.
C) Erdbeere (ca. 5–10 %).
Die Wirkung ist stark zerebral, energetisch und euphorisierend mit einem klaren, angenehmen Ausklang. Das Spektrum reicht von positiv, angenehm und belebend bis hin zu intensiver Euphorie, Nervosität, psychedelischen Eindrücken oder tief introspektiven Zuständen. Die Toleranzentwicklung wird als sehr gering beschrieben.
Die Linie gilt als sexuell stabil mit nur selten auftretenden problematischen zwittrigen Pflanzen. Im Innenbereich richtet sie sich vor allem an Liebhaber extremer Sativas, Züchter und Projekte zur Saatgutproduktion. Zur Förderung der Blüte und zur Begrenzung übermäßiger Nachblüte und Streckung wird ein Lichtzyklus von 11/13 (Licht/Dunkel) empfohlen; in der zweiten Hälfte kann optional auf 10/14 reduziert werden, um die vollständige Reife zu unterstützen.
Dank ihrer hervorragenden seitlichen Entwicklung und ihrer starken Reaktion auf Beschneiden eignet sie sich besonders für SCROG-, horizontale oder Netz-Anbaumethoden.
Im Freien benötigt Thai tropische oder subtropische Bedingungen, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen, kann jedoch auch in warmen Küstenregionen zwischen 20° und 37° Breitengrad erfolgreich kultiviert werden. Der Einsatz eines Gewächshauses kann in nicht-tropischen Regionen die vollständige Ausreifung unterstützen.
Der Nährstoffbedarf ist gering, insbesondere der Stickstoffbedarf. Für den Außenanbau empfiehlt sich eine reichhaltige organische Grundlage (z. B. Guano oder Wurmhumus), volle Sonneneinstrahlung und ein sparsamer Einsatz von Düngern oder Blütestimulatoren.
Die Widerstandsfähigkeit ist besonders hoch gegenüber Feuchtigkeit und Botrytis-ähnlichen Pilzbefällen. Die Resistenzwerte liegen bei:
Spinnmilben: mittel bis niedrig
Mehltau: mittel bis hoch
Botrytis: sehr hoch
Weiße Fliege: mittel bis hoch
Kälte: durchschnittlich
Hitze: hoch

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