Sibirische Ruderalis von Khalifa Genetics ist eine robuste, autoflowering Landraces aus der Region um den Tschebarkulsee im südlichen Ural, wo Dorfbewohner sie traditionell zur Herstellung von aromatischem, CBD-reichem Charas nutzen. Diese halbwilde Sorte zeigt enorme Wuchskraft, Widerstandsfähigkeit und schnelle Blüte und gedeiht selbst in extrem kalten, nährstoffarmen Umgebungen. Man geht davon aus, dass sie aus einer historischen Kreuzung zwischen lokaler Ruderalis und benachbarten kasachischen Landraces hervorgegangen ist – was ihr stechendes Zitrusaroma, die hohe Trichomproduktion und die milde Psychoaktivität erklärt. Die Pflanzen beginnen automatisch 2–3 Wochen nach der Keimung zu blühen und wachsen während der Blüte weiter, wobei sie 120–190 cm Höhe erreichen. Über 25 % der Pflanzen zeigen zur Ernte hin malven- oder violette Farbtöne. Über vier Generationen kontrollierter offener Bestäubung selektiert und verfeinert, wurde diese Genetik für den Indoor-Anbau angepasst, indem schwache und hermaphroditische Pflanzen reduziert wurden, während die genetische Vielfalt hoch blieb. Aus Regionen mit durchschnittlichen Wintertemperaturen von –21 °C stammend, besitzen die Samen eine harte, wasserdichte Schale und benötigen für optimale Ergebnisse Vorbehandlungsmethoden wie Kältereiz oder vorsichtiges Anknacken. Sibirische Ruderalis ist ein sehr leichter Fresser und braucht nur minimale Nährstoffe, um in schlechtem Boden zu gedeihen, profitiert aber von leichter Düngung in der zweiten Hälfte ihres Lebenszyklus. Mit THC-Werten von 0,1–1 % und CBD von 4,5–9 % bietet diese Sorte Züchtern eine wertvolle genetische Ressource zur Entwicklung robuster XXL-Autoflower-CBD-Strains. Traditionell von lokalen Dorfbewohnern zur Herstellung von CBD-reichem Charas genutzt, ist diese Landraces ein lebendiger Ausdruck der Anpassung und des Überlebens von Cannabis in einer der härtesten Umgebungen unseres Planeten.